Feed https://german-ufo-research.org/de Kirby Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000 RSS-Feed Projekt Phoenix in Deutschland https://german-ufo-research.org/de/blog/project-phoenix-2018-08-12 https://german-ufo-research.org/de/blog/project-phoenix-2018-08-12 Sun, 12 Aug 2018 00:00:00 +0000 Das Ende des Monats Mai 2018 hat für Deutschland einen Durchbruch in der Verfügbarkeit von UFO-bezogenem Material bedeutet, der hierzulande noch fast unbemerkt geblieben ist – als Teil des von Isaac Koi initiierten »Projekt Phoenix«.

Isaac Koi ist ein britischer Anwalt, der sich seit 2013 vor allem um die Freigabe zahlreicher älterer UFO-bezogener Publikationen verdient gemacht hat. Dank seiner Arbeit konnten über die Jahre tausende Seiten von hunderten verschiedener UFO-Publikationen aus aller Welt Rechte erhalten, diese eingescannt und frei zugänglich gemacht werden. Maßgeblich beteiligt ist dabei auch die schwedische Organisation AFU – Archives for the Unexplained, die eines der größten Archive zu UFOs und Grenzwissenschaften weltweit zur Verfügung haben und der zahlreiche international bekannte UFO-Forscher ihr eigenes Archiv gespendet hatten. Die AFU hat inzwischen eine eigene Arbeitsgruppe gegründet, um die Freigabe der Publikationen in Kooperation mit Isaac Koi zu unterstützen.

Das umfangreiche und für jedermann zugängliche Archiv ist unter files.afu.se/Downloads erreichbar.

Wann immer für eine neue Veröffentlichung die Rechte bzw. die Scans für den Upload auf den AFU-Seiten verfügbar sind, vermeldet Isaac Koi das jeweils im Webforum Above-Top-Secret, auf seiner Facebook-Seite und auf einigen Mailinglisten zum UFO-Thema.

Gegen Ende des Jahres 2017 traf dann die Ankündigung von »Projekt Phoenix« ein, zunächst geplant als eine einwöchige, kollaborative Arbeit verschiedener UFO-Gruppen und -Forscher, um weitere Archive zu durchsuchen, Material einzuscannen und die Rechte zur Freigabe zu erhalten, damit diese zum Korpus der für die Forschung zugänglichen Materialien zum UFO-Thema beitragen können.

Weltweit unterstützten bekannte Forscher wie James Carrion, David Clarke, Tony Eccles, Mikhail Gershtein, Kit Green, Barry Greenwood, Dick Haines, Igor Kalytyuk, Bruce Maccabee, Lance Moody, James Oberg, Tim Printy, Hal Puthoff, Jenny Randles, Edoardo Russo, John Schuessler, Jacques Scornaux u.v.m. öffentlich das Vorhaben durch ein Statement mit dem Wortlaut: »Wir sind der Ansicht, dass eine einfache und kostenfreie Online-Verfügbarkeit von Quellenmaterial zu Berichten über ›UFOs‹ (einschließlich offizieller Dokumente, Zeitschriften und Audioaufzeichnungen) zur Untersuchung relevanter physischer, historischer, psychologischer und soziologischer Fragen beitragen kann. Wenn Sie in der Lage sind, bei Digitalisierungsprojekten wie dem der AFU in Schweden zu helfen, würden wir uns freuen, wenn Sie dies tun würden!«

Ab April 2018 war es dann soweit und aus dem ursprünglich geplanten einwöchigen Projekt wurde ein weiterhin andauerndes Vorhaben, denn durch verschiedene Kontakte in zahlreiche Länder der EU verbreiterte sich die Arbeit auch auf zahlreiche nicht englischsprachige Publikationen. Für Deutschland trat der Verfasser in Kontakt zu Isaac Koi und koordinierte die Zuarbeiten aus den UFO-Vereinen und zu einzelnen Forschern. Als Zwischenstand sind derzeit auf den Webseiten der AFU unter files.afu.se/Downloads/Magazines/Germany im durchsuchbaren PDF-Format verfügbar:

  • Bilk: Magazin von Ulrich Magin, 80 Ausgaben
  • CENAP-Newsflash: 26 Ausgaben
  • CENAP-Report: 286 Ausgaben
  • DEGUFORUM: alle 90 Ausgaben
  • Hangar 18: Magazin von Christian Czech, 5 Ausgaben
  • Journal für UFO-Forschung – jufof: Ausgaben 1–204
  • MUFON-CES-Berichte: 11 Buchpublikationen
  • Mysteria: Magazin von Axel Ertelt, 58 Ausgaben
  • PEGAP Info: 7 Ausgaben
  • UFO-Information: Magazin von CENAP Heilbronn, 25 Ausgaben
  • Der UFO-Student: Magazin von T.A. Günter, 5 Ausgaben
  • UFO and PSI Magazine: Magazin von Christian Pfeiler, 13 Ausgaben
Beispiele für jetzt auf den Seiten der AFU im PDF-Format downloadbare deutschsprachige Zeitschriften zum UFO-Thema

Alle drei Vereine der Kooperationsinitiative und weitere Organisationen und Forscher aus Deutschland haben sich an der Freigabe der Publikationen beteiligt.

Viele der Publikationen konnten durch in Deutschland bereits erfolgte Scan-Arbeiten insbesondere der GEP und von UFO-Information.de direkt zur Verfügung gestellt werden, so dass durch die Koordination zwischen Isaac Koi und Danny Ammon doppelte Arbeit durch zusätzliche Scans vermieden wurden.

Bei einigen Publikationen, unter anderem dem CENAP-Report, werden derzeit noch weitere Ausgaben eingescannt und dann hinzugefügt. Mit der Umstellung auf ein Jahrbuch ab 2017 sind die Ausgaben des Magazins DEGUFORUM der DEGUFO vollständig. Für das Journal für UFO-Forschung hat die GEP beschlossen, regelmäßig alle Ausgaben bis auf die der letzten 5 Jahre über die AFU-Website bereitzustellen, so dass z.B. gegen Ende diesen Jahres der Jahrgang 34 (2013) hochgeladen wird.

Ein nicht zu unterschätzender Effekt der Freigabe solcher wertvoller Materialien ist, dass sie eine Antwort auf die Frage bieten: »Wird denn in Land X (noch) UFO-Forschung betrieben?« Durch die Sprachbarriere und die nur selten international erfolgende Arbeit der deutschsprachigen UFO-Vereine (jenseits dieses zweisprachigen Blogs) lässt sich dank Isaac Koi und der AFU heute recht einfach ermitteln:
Ja, in Deutschland findet UFO-Forschung statt!

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Erste Tagung der Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung am 24. Juni 2017 https://german-ufo-research.org/de/blog/erste-tagung-der-deutschen-kooperationsinitiative-ufo-forschung-am-24-juni-2017 https://german-ufo-research.org/de/blog/erste-tagung-der-deutschen-kooperationsinitiative-ufo-forschung-am-24-juni-2017 Fri, 14 Apr 2017 00:00:00 +0000 Am Samstag, den 24. Juni 2017 richtet die Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung eine erste gemeinsame Tagung in Dipperz-Friesenhausen bei Fulda aus. Die Tagung wird zu gleichen Teilen von der DEGUFO e.V., der GEP e.V. und der MUFON-CES e.V. ausgerichtet.

Das Tagungsdatum wurde nicht dem Zufall überlassen. Am 24. Juni 1947 kam es zur mittlerweile legendären Sichtung des US-amerikanischen Piloten Kenneth Arnold, welcher während eines Fluges neun sichelförmigen Flugobjekten nahe dem Mount Rainier im US-Staat Washington begegnete. Arnolds Sichtung läutete die bis heute anhaltende große gesellschaftliche Aufmerksamkeit für das UFO-Phänomen ein und gilt als der Startpunkt des modernen UFO-Phänomens, welcher sich 2017 zum 70. Male jährt.

Tagungsstätte und Unterkunft wird die Rhön Residence in 36160 Dipperz-Friesenhausen sein. Bereits am Vorabend der Tagung (Fr., 23. Juni), findet gegen 19 Uhr ein gemeinsames Abendessen statt.

Das Tagungsprogramm sieht drei Vorträge von jeweils einem Vertreter der drei ausrichtenden Vereine und zwei Vorträge von externen Referent(inn)en aus dem In- und Ausland vor:

  • Überwachter Luftraum und UFOs / Jörg Kiefer, MUFON-DSR
  • UFO in Zdany – Prüfstein für die polnische UFO-Forschung / Rafat Nowicki, Polen
  • Leben in zwei Welten – Über die psychosozialen Folgen so genannter UFO-Entführungserlebnisse / André Kramer, GEP
  • Das Hessdalen-Phänomen / Bernd Dohmen (Pseud.)
  • Die Greifswald-Lichter – Deutschlands bekanntester UAP-Fall / Marius Kettmann, DEGUFO
  • Sind UFOs ein Thema für die Wissenschaft? / Andreas Anton, IGPP
  • Podiumsdiskussion mit allen Referent(inn)en
    Anmeldungen zur Tagung bitte an tagung2017@ufo-forschung.de (Betreff: Tagung 2017)

Bei Registrierung und Bezahlung bis zum 31.05.2017 beträgt die Teilnahmegebühr für Vereinsmitglieder 25,– Euro (Nichtmitglieder 30,– Euro) pro Teilnehmer. Bei Registrierung und Bezahlung bis zum 19.06.2017 beträgt die Teilnahmegebühr für Vereinsmitglieder und Nichtmitglieder 40,– Euro pro Teilnehmer. Danach ist nur noch Tageskasse möglich, die Gebühr pro Teilnehmer beträgt dann 45,– Euro. (Übernachtungskosten und Verzehr sind nicht in der Teilnahmegebühr enthalten.)

Bankverbindung:
DEGUFO e.V.
Verwendungszweck: Tagung 2017
IBAN: DE62 5405 0220 0000 1154 10
BIC: MALADE51KLK
(Kreissparkasse Kaiserslautern)

Die Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung würde sich sehr freuen, möglichst viele Teilnehmer zur Tagung begrüßen zu dürfen.

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Das Archiv für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften https://german-ufo-research.org/de/blog/common-archive-2016-09-17 https://german-ufo-research.org/de/blog/common-archive-2016-09-17 Sat, 17 Sep 2016 00:00:00 +0000 In vielen Ländern der Welt wird UFO-Forschung durch Privatpersonen oder Gruppen betrieben, die selbständig die Dokumentation ihrer Tätigkeit und die Sammlung und Archivierung von themenbezogenem Material durchführen. Auch die UFO-Organisationen und Forscher in Deutschland haben jeweils eigene Dokumentensammlungen und Archive. In den Zeiten der Digitalisierung und der Freigabe staatlicher UFO-Akten in immer mehr Ländern (Überblick Stand Ende 2009) wächst auch das elektronisch verfügbare Material sowohl im Internet als auch in privaten Sammlungen immer mehr an. Hierdurch steigt der Bedarf, die eigentliche UFO-Forschung durch eine geeignete Verwaltung von Daten, Informationen und Wissen zu ermöglichen und zu unterstützen. Dies betrifft Auffindbarkeit, Durchsuchbarkeit, Konsistenz, Bestandserhaltung, Schutz und Sicherheit von Daten, Dokumenten und Materialien, die für Fragestellungen zum UFO-Thema relevant sind.

Weltweit widmen sich einige Organisationen und Forscher bereits den Aufgaben im Rahmen der Archivierung und Zurverfügungstellung von UFO-bezogenen Materialien. Insbesondere sind das die in Schweden ansässigen Archives for the Unexplained, die größte unabhängige Stiftung zur Archivierung von Material zu grenzwissenschaftlichen Phänomenen, die auch für den Erhalt der Archive zahlreicher bekannter UFO-Forscher verantwortlich ist. In Texas in den USA ansässig sind die gemeinnützigen Anomaly Archives, die US-amerikanische Forschungsmaterialien in einer Bibliothek bereithält. Eine lange Liste weiterer persönlicher und organisationell gestützter Archive und Sammlungen kann auf der Website der Anomaly Archives eingesehen werden.

Verdient gemacht um die Digitalisierung, Durchsuchbarkeit und Erhaltung zahlreicher Publikationen und Materialien zum UFO-Thema haben sich außerdem die Forscher Isaac Koi (Großbritannien) , Vicente-Juan Ballester Olmos (Spanien) , Mikhail Gershtein (Russland) und Igor Kalytyuk (Ukraine).

Angesichts des Umfangs, der Vielsprachigkeit und der Anforderungen an die Bestandserhaltung von UFO-bezogenem Material erscheint ein weltweit zentrales Archiv ebenso wenig ausreichend wie unabhängig voneinander existierende Materialsammlungen ohne Bezug zueinander. Mit einer konkreten Fragestellung ist für Forscher in Bezug auf bestehendes Material stets die Frage: Wo ist was zu finden? Aus diesem Grund arbeiten die deutschsprachigen UFO-Vereine in der Kooperationsinitiative am Aufbau eines gemeinsamen Archivs für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften.

Logo des Archivs für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften

Zielstellung ist eine sichere Langzeitarchivierung von Materialien zu UFOs und grenzwissenschaftlichen Themen. Zu diesen Materialien gehören nationale und internationale Fachpublikationen, Fragebögen, Fallakten, Untersuchungsberichte, Korrespondenzen, Zeitungsartikel, Zeitschriften, Bücher, Dokumente, Foto-, Audio- und Videomaterial etc.

Dabei werden von papierbasierten Materialien sowie analogen Foto-, Video- und Tonaufnahmen Digitalisate erzeugt und elektronisches Material als Ausdrucke gesichert. Das Archiv priorisiert dabei deutschsprachiges Material, um die Publikationen und Privatarchive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sichern sowie die Akten und Dokumente der eigenen Vereine einzuschließen. Bei der Archivierung internationalen Materials soll mit anderen Archiven weltweit zusammengearbeitet werden zum Beispiel in Form eines internationalen Publikationsaustauschs.

Ordnerstruktur des digitalen Archivs

Im Falle von Material mit personenbezogenen Daten ist überdies das deutsche Datenschutzrecht zu beachten. So werden historische Fallakten, sofern der Zeuge nicht einer Veröffentlichung seines Namens zugestimmt hatte oder selbst an die Öffentlichkeit getreten ist, in anonymisierter Form archiviert.

Im Sinne einer transparenten und nachhaltigen Archivierung sind überdies standardisierte Formen der Ablage und der Erzeugung von Metadaten angedacht, die später selbst veröffentlicht werden können. Auch hier ist internationale Zusammenarbeit erforderlich.

Links
Website des Archivs für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften: http://www.uap-archive.org/
Facebook-Seite des Archivs: https://www.facebook.com/Archiv-für-Fachveröffentl-zu-ungewöhnlichen-Himmelsphänomenen-GreWi-482989621742727/

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Die gemeinsame UFO-Sichtungsdatenbank https://german-ufo-research.org/de/blog/ufo-database-2016-02-07 https://german-ufo-research.org/de/blog/ufo-database-2016-02-07 Sun, 07 Feb 2016 00:00:00 +0000 Die UFO-Datenbank dient im deutschsprachigen Raum als zentrales Archiv für Dokumentationen von gemeldeten UFO-Sichtungen in elektronischer Form. Alle Sichtungsmeldungen und Ergebnisse der Falluntersuchungen von teilnehmenden UFO-Gruppen werden hier veröffentlicht. Ziel ist es, Forschern und Interessenten die Arbeit der UFO-Organisationen transparent zu machen und in den resultierenden Datenbeständen Recherchen zu Fällen oder im Rahmen von Forschungsfragen zu ermöglichen.

Darüber hinaus ist es Besuchern der UFO-Datenbank möglich, ihre eigene UFO-Sichtung zu registrieren und damit für die Kontaktaufnahme und Bearbeitung durch eine UFO-Gruppe oder einen Fallermittler zugänglich zu machen. In Deutschland ist diese Form der Sichtungsmeldung über die UFO-Datenbank inzwischen zum am häufigsten verwendeten Kommunikationsweg für UFO-Melder geworden.

Die Speicherung von Inhalten in der UFO-Datenbank ist einer neutralen Grundhaltung ohne feststehende Hypothesen zum UFO-Phänomen selbst verpflichtet: Sowohl für die Ursache(n) der bislang ungeklärten UFO-Sichtungen als auch für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen noch ungeklärten UFO-Fällen und herkömmlichen Beobachtungsstimuli (IFO-Fälle) gibt es noch keine abschließenden, gesicherten Erkenntnisse. Aus diesem Grund wird jede gemeldete UFO-Sichtung, vom zukünftigen Ergebnis der Falluntersuchung, in der UFO-Datenbank registriert. Auf diese Weise wird die 100%-Regel der qualitativen Forschung und die Bearbeitung aller denkbaren Forschungsfragen, auch an IFO-Fälle, ermöglicht.

Die UFO-Datenbank hat inzwischen eine über 10-jährige Historie. Die erste Version, auf PHP/MySQL basierend, wurde nach Entwürfen in den Jahren 2005-2007 von Christian Czech in Zusammenarbeit mit der GEP entwickelt und im Jahre 2007 veröffentlicht. Noch im Jahr 2007 wurden die Fälle des deutschen Forschers Michael Hesemann in der Datenbank übernommen. Die Fälle der DEGUFO wurden 2008 ergänzt. Ebenfalls im Jahr 2008 wurden aus den freigegebenen Akten des britischen Verteidigungsministeriums Sichtungsberichte in die Datenbank übernommen. Die private Forschergruppe CENAP widersprach im Jahr 2012 einer weiteren Nutzung ihrer Falldaten.

Von 2012 bis 2015 wurde die UFO-Datenbank durch Johannes Wagner auf Basis von ASP.NET/MSSQL vollständig neu entwickelt. Das Datenmodell fußt seitdem auf den Inhalten des gemeinsamen Fragebogens der teilnehmenden Vereine, der die vom UFO-Melder abzufragenden Informationen bestimmt, sowie auf bekannten Klassifikationen und Schemata, die im Rahmen der Untersuchung eines UFO-Sichtungsfalls zur Anwendung kommen. Mit der Veröffentlichung der neuen Datenbank im Jahr 2015 wurden auch die Fälle von MUFON-CES im Datenbestand ergänzt.

Recherche von UFO-Sichtungsfällen in der UFO-Datenbank

Die UFO-Datenbank ist heute das wesentliche Instrument für UFO-Meldungen, Falluntersuchungen, Dokumentationen und im deutschsprachigen Raum. Auch in Zukunft soll die Datenbank weiterentwickelt werden und z.B. ein mehrsprachiges Nutzerinterface, automatischen Import ausgefüllter Fragebögen, Standardschnittstellen für den Datentransfer etc. erhalten. Die Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung ist nun der wesentliche Betreiber des Gemeinschaftsprojekts UFO-Datenbank.

Links
Erste Version der UFO-Datenbank: http://www.ufo-datenbank.de/index2.htm
Aktuelle Version der UFO-Datenbank: http://www.ufo-db.com

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Zusammenarbeit zwischen DEGUFO, GEP und MUFON-CES vereinbart https://german-ufo-research.org/de/blog/cooperation-2016-01-04 https://german-ufo-research.org/de/blog/cooperation-2016-01-04 Mon, 04 Jan 2016 00:00:00 +0000 Anlässlich eines „Tages der offenen Tür“ trafen sich am 27.06.2015 in der Hachenberg-Kaserne am Luftwaffenstandort Erndtebrück Vorstandsvertreter der DEGUFO, GEP und MUFON-CES zu einem ersten Kennenlernen. Der Rahmen war perfekt: In Erndtebrück ist eine militärische Luftraumüberwachungszentrale stationiert, ein sogenanntes „Control and Reporting Centre (CRC)“, das Teil des integrierten Luftverteidigungssystems der NATO ist. In entspannter und harmonischer Atmosphäre wurden nicht nur interessante Fachgespräche geführt, sondern auch Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit abgestimmt. Nachdem sich personelle Änderungen in der MUFON-CES-Spitze ergeben hatten, war nun der Weg für Kooperationsgespräche frei.

Während zwischen der DEGUFO und der GEP bereits konkrete Maßnahmen zur Zusammenarbeit umgesetzt wurden, galt es bei diesem Treffen, Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Verbund DEGUFO/GEP und der MUFON-CES zu sondieren.

Aus den konstruktiven Gesprächen zwischen Marius Kettmann (DEGUFO), Hans-Werner Peiniger (GEP), Wolfgang Stelzig (MUFON-CES), Jörg Kiefer (MUFON-CES) und Dr. Johannes Lienert (MUFON-CES) sowie einigen extra hierfür angereisten Mitgliedern der drei Vereine ergaben sich konkrete Vereinbarungen, die wie folgt lauten:

  1. Es wird ein E-Mail-Verteiler eingerichtet, in dem sich die Vorstände austauschen und kurzfristig über organisatorische und andere Dinge absprechen können (bereits umgesetzt).
  2. MUFON-CES wird sich am Projekt UFO-Datenbank beteiligen und stellt ihre Daten zu gemeldeten und untersuchten UFO-Beobachtungen für eine Erfassung zur Verfügung (bereits umgesetzt).
  3. MUFON-CES wird sich an der gemeinsamen Fallermittler-Liste beteiligen und den Kreis mit ihren Fallermittlern ergänzen (bereits umgesetzt).
  4. Wir werden gemeinsam die Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis in der Erforschung des UFO-Phänomens weiterentwickeln, um in Zukunft von allen drei Organisationen unterstützte Versionen veröffentlichen zu können.
  5. Es werden gemeinsame Gespräche aufgenommen, um MUFON-CES in bestehende Projekte und Maßnahmen zu integrieren und um neue gemeinsame Projekte anzustoßen. Themen wären hier u.a. der gemeinsame Fragebogen, gemeinsame Tagungen, gemeinsame Besuche bei Behörden u.ä. Einrichtungen, Beitragsermäßigungen für Mitglieder, die in allen drei Vereinen Mitglied sind u.a.

Außerdem verständigten sich die drei beteiligten Gruppen darauf, die Kooperation in o.g. gemeinsamen Projekten im Rahmen einer Forschungskoalition durchzuführen. Über diese sollen dann auch weitere Aktivitäten erfolgen, z.B. Kontakte zu europäischen und internationalen UFO-Forschern und -organisationen aufzubauen und zu pflegen. Dazu wird eine mehrsprachige Webseite eingerichtet, die über die Ziele und gemeinsamen Projekte der „Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung“ (German Cooperation Initiative UFO Research) informiert.

von links: Marius Kettmann, Hans-Werner Peiniger und Wolfgang Stelzig

Die zukünftige Zusammenarbeit basiert auf vielfältigen Berührungspunkten zwischen den drei Vereinen und dient der Förderung und Abstimmung gemeinsamer Projekte. Zudem werden die Stärken der einzelnen Vereine zusammengeführt und somit das Potenzial zur Erforschung des UFO-Phänomens gestärkt und professionalisiert. Zwischen den Vereinen wird es einen regelmäßigen Austausch geben und damit die Kommunikation untereinander optimiert.

Das von vielen als „historisch“ bezeichnete Treffen zwischen DEGUFO, GEP und MUFON-CES hat gezeigt, dass ungeachtet mancher früherer Vorbehalte eine durchaus nutzbringende und sinnvolle Zusammenarbeit möglich ist. Die Vereine schauen zuversichtlich in eine gemeinsame Zukunft und auf die Chancen, die sich durch gemeinsame Forschungen eröffnen werden.

Für die DEGUFO:Für die GEP:Für die MUFON-CES:
Marius Kettmann
Christian Czech
Hans-Werner Peiniger
Danny Ammon
Wolfgang Stelzig
Jörg Kiefer
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